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Schatten von Menschen im Schnee
09. März 2026 - 13 min Lesezeit

Kinder & Bergausrüstung: Die richtige Ausrüstung finden

Bergsport macht auch Kindern Spaß – solange Tour, Motivation und Material passen. Doch das Angebot, besonders bei der Hardware, ist deutlich kleiner und oft unübersichtlich. Worauf Eltern beim Kauf für Skitouren, Klettern und Klettersteig achten sollten: eine Übersicht.

Bergsport mit Kindern ist großartig, solange Tour, Motivation und Begeisterung für alle stimmen. Zugleich ist Bergsport mit Kindern aber auch eine große Herausforderung für die Begleitpersonen: Einerseits wollen wir den Kindern möglichst viel Freiraum und Abenteuer bieten, sie weder über- noch unterfordern, andererseits haben wir aber auch die volle Verantwortung für ihr Tun.

Neben den wichtigen Fragen der Tourenplanung und Sicherheit spielt die Ausrüstung eine entscheidende Rolle für das Gelingen der Unternehmung. Während es für uns Erwachsene eine fast unüberschaubare Produktvielfalt im Bergsportbereich gibt, ist das Angebot für Kinder speziell bei der Hardware deutlich kleiner und wenig übersichtlich. Der folgende Überblick soll Orientierung darüber geben, was der Markt für den Nachwuchs im Bereich Skitouren, Klettern und Klettersteig hergibt und wo Eltern beim Kauf genauer hinschauen sollten.

Skitouren: Kleine Schritte auf breiten Brettern

Skitourengehen boomt schon lange und immer öfter wollen Mama und Papa ihre Kinder bereits früh in den Sport einführen und auf Tour mitnehmen. Ausrüstungstechnisch stellt sich dabei rasch die Frage, ob es überhaupt passende Kinder- Skitourenausrüstung gibt. Da Kinder andere körperliche Voraussetzungen haben als Erwachsene, brauchen sie auch andere Ausrüstung.

Skigruppe im freie Gelände
Kinder haben andere körperliche Voraussetzungen – so sollte auch das Material passend sein. Foto: Florian Zangerl

Die Grundanforderungen an diese kinderspezifische Ausrüstung sind zwar dieselben, die auch für Erwachsene gelten, aber: Schweres, unhandliches Material kann uns allen schnell den Spaß verderben. Der Goldstandard ist natürlich eine reine Skitourenausrüstung bestehend aus Ski, Bindung und Skischuh.

Sind in der Familie aber zwei oder mehr skitourenbegeisterte Kinder, drückt das schon ganz schön aufs Budget. Verschiedenste Kombi-Setups sind preislich klarerweise attraktiv, in der Regel aber auch schwerer und unpraktischer und deshalb immer ein Kompromiss. Diese Tatsache muss aber gerade für ein Hineinschnuppern bei Touren mit wenigen Höhenmetern nicht unbedingt verkehrt sein.

Schweres, unhandliches Material kann jedem den Spaß verderben.

Ski: Die größte Auswahl

Im Bereich der kindergerechten Skitouren- und Freerideski bietet der Markt noch am meisten Auswahl. Wichtig dabei ist, dass es sich wirklich um Tourenski und nicht um Alpinski handelt, denn Alpinski sind einerseits im Aufstieg zu schwer für die Kids und andererseits für die Abfahrt abseits der Piste zu schmal. Kinder-Tourenski sollten leicht und einfach zu fahren sein, erhältlich sind sie ab ca. 120 Zentimetern Länge.

Mensch im Schnee mit Winterausrüstung
Tourenski sind deutlich geeigneter: Alpinski sind zu schwer und zu schmal. Foto: Florian Zangerl

Für Kinder mit einer Größe von 115 Zentimetern empfiehlt sich grundsätzlich eine Skilänge bis zur Brust, maximal bis zum Kinn. Ist dein Nachwuchs bis 135 Zentimeter groß, können die Ski etwas länger ausfallen, sollen aber maximal bis zur Nase reichen. Die Felle sollten genau zugeschnitten sein, gut kleben und die Behaarung nicht abgenützt sein, damit sie für die Kinder sicheren Halt im Aufstieg bieten.

Eine Auswahl an Tourenski für Kinder:

Skitourenbindung: Die größte Herausforderung

Ohne passende Bindung, die bei einem Sturz auch auslöst, ist die Skitour mit Kindern ein Sicherheitsrisiko. Dabei ist die entscheidende Frage, ob sich der Z-Wert auf das Gewicht des Kindes einstellen lässt. Viele Bindungen beginnen erst bei einem Z-Wert von 3 bis 4, was für viele Kinder schon zu hoch ist.

Z-Wert: Der Z-Wert (auch DIN-Wert genannt) ist die Einstellgröße bei Skibindungen, die bestimmt, wie leicht oder schwer eine Bindung im Sturz auslöst. Er wird berechnet aus Körpergröße, Körpergewicht, Alter, Fahrkönnen und Schuhsohlenlänge. Beispiel: Ein Kind mit 25 kg Körpergewicht braucht oft einen Z-Wert um 1,0 bis 2,0.
Mehr zum Thema: Tourenbindungen: Was ist der Z-Wert?

Pin-Bindungen: Unschlagbares Gewicht, aber kostspielig

Haben die Kinder Spaß am Tourengehen, sind natürlich – wie bei den Erwachsenen auch – Pin-Bindungen die erste Wahl, denn der große Vorteil dieses Systems ist das unschlagbare Gewicht. Nachteile? Es braucht das komplette Ausrüstungspaket mit Ski, Schuh und Bindung, was sich natürlich in den Kosten niederschlägt.

Außerdem fällt es den Kindern nicht immer leicht, in die Bindung einzusteigen (… auch wenn die Hersteller von kinderleichtem Einstieg sprechen). Da ist dann hin und wieder die Hilfe der Erwachsenen gefragt.

Rahmenbindungen: Vorteile in der Abfahrt, flexibel bei der Größenanpassung

Für Kinder bleibt die Rahmenbindung – leider ist am Markt nur mehr ein Hersteller präsent – immer noch eine echte Alternative zur Pin-Bindung: Sie ist zwar deutlich (!) schwerer, schont dafür aber das Geldbörserl, weil sie grundsätzlich günstiger ist und auch der Alpinskischuh (egal ob mit oder ohne Gripwalk-Sohle) in die Bindung passt.

Außerdem ist die Range der stufenlosen Größenanpassung größer als bei Pin-Bindungen, was bei den Heranwachsenden einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet. Zudem bietet sie in der Abfahrt die gewohnte Kraftübertragung einer Alpinbindung und auch der Einstieg in die Bindung fällt den Kindern leichter.

Skitour im freien Gelände
Rahmenbindungen sind zwar schwerer, dafür lassen sie sich stufenlos anpassen, zudem bietet sie die gewohnte Kraftübertragung in der Abfahrt. Foto: Florian Zangerl

Adapter: Nur für den Aufstieg geeignet

Die kostengünstigste Möglichkeit ist der Contour- Tourenadapter. Dieses Bindungssystem macht aus jedem Alpinski-Setup ein Tourenski-Setup, denn der Adapter wird einfach in die normale Alpinbindung eingeklippt und ermöglicht so den Aufstieg mit der herkömmlichen Alpinausrüstung. Diese Variante ist zwar am kostengünstigsten, vereint aber mehrere Nachteile:

Zum einen müssen die Kinder mit etwas mehr Zusatzgewicht aufsteigen und zum anderen mit den schmäleren Alpinski abfahren. Außerdem ist die Standhöhe hoch, was anfangs etwas wacklig ist, aber nach einigen Gehminuten kommen die Kinder in der Regel recht gut damit zurecht. In der Abfahrt haben sie dafür den Vorteil des stabileren Alpinskischuhs.

Achtung: Der Adapter ist keine Sicherheitsbindung und darf deshalb nur für den Aufstieg verwendet werden. Für die Abfahrt wird er wieder aus der Alpinbindung genommen.

Eine Auswahl an Skitourenbindungen für Kinder:

Pin-Bindungen

Pin-Bindung für Kinder: Hagan GROM 5 mit einem Z-Wert von 1,5–5. Foto: Hagan Ski

Pin-Bindung für Kinder
Hagan GROM 5 mit einem Z-Wert von 1,5-5. Foto: Hagan Ski

Rahmenbindung

Marker F5 Rahmenbindung

Rahmenbindung für Kinder
Marker F5 JR: 880 g, Z-Wert 1,5 – 5, Steighilfe 0, 7, 13, Verstellweg 65 mm
Foto: Marker

Tourenadapter (nur für Aufstieg)

Contour-Bindungsadapter für den Aufstieg

Tourenadapter für Kinder
Contur StartUP KID Bindungsadapter für den Aufstieg, 450 g. Foto: Koch alpin

Eine allgemeine Empfehlung, welches System nun „das Beste“ ist, ist schwer möglich. Für eine Schnuppertour und den Einstieg in die Tourenwelt eignet sich der Contour-Adapter gut, denn stellt sich heraus, dass der Nachwuchs keine Lust auf Skitouren hat, sondern weiterhin lieber liftunterstützt am Weg sein will, hat man mit dem Contour-Adapter (ca. € 100,–) nicht sehr viel Geld verloren. Die Rahmenbindung ist die universellste Lösung. Haben die Kids aber wirklich Spaß am Tourengehen gefunden, führt an einem leichten Setup mit Pin- Bindung vermutlich kein Weg vorbei.

Für eine Schnuppertour eignet sich der Contour-Adapter, die Rahmenbindung ist die universellste Lösung – am meisten Spaß macht eine Pin-Bindung.

Tourenskischuhe: Eine geringere Auswahl

Eine weitere Herausforderung ist es, einen passenden Skitourenschuh für Kinder zu finden, denn diese sind rar. Einzelne Hersteller haben Modelle entwickelt, die ab Schuhgröße 34,5 erhältlich sind. Für etwas größere Kinder bietet sich die Möglichkeit, auf Damenmodelle zurückzugreifen, die meist ab Größe 37 verkauft werden.

Kriterien für kindergerechte Skitourenschuhe sind allen voran ein geringes Gewicht, um die Bewegungen nicht unnötig schwer zu machen, ein Gehmechanismus mit ausreichend Schaftrotation, damit der Aufstieg nicht zur Tortur wird, und warme Innenschuhe, um kalte Kinderzehen zu vermeiden. Bei der Auswahl ist besonders auf die richtige Passform zu achten und den Schuh weder zu klein noch zu groß zu kaufen. Zu groß ist nicht sinnvoll, da ein sicherer Halt der Ferse sowohl beim Aufstieg als auch in der Abfahrt wichtig ist, um eine angenehme Gehbewegung und eine gute Abfahrtsperformance zu gewährleisten und Blasenbildung zu vermeiden.

Eine Auswahl an Skitourenschuhen für Kinder:

gemeinsame Mehrseillängen-Tour mit der Familie

Zwischen Risiko und Verantwortung
Die alpine Erziehung von Kindern bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sicherheitsbedürfnis und Risikobereitschaft. Walter Würtl zeigt, warum ein früher Einstieg ins Bergsteigen zwar nicht risikofrei ist, aber unverzichtbar für die Entwicklung wesentlicher Fähigkeiten bleibt. Zum Artikel

Klettern und Klettersteig

„Die“ Bergsportdisziplinen für unsere Kleinen Kinder klettern von Natur aus: auf Bäume, Mauern, Spielgerüste. Klettern entspricht also ihrem angeborenen Bewegungsmuster. Die Sportart knüpft an diesen Instinkt an und fördert Bewegungsfreude, statt sie einzuschränken. Klettern ist bei Weitem nicht so materialintensiv wie Skitourengehen, aber dennoch benötigt es zum Klettern in der Halle, am Fels oder am Klettersteig kindergerechte Ausrüstung.

Angeboren? Klettern gehört zum natürlichen Bewegungsdrang von Kindern.

Klettergurte: Hüft- oder Ganzkörpergurt

Kinder haben andere Proportionen als Erwachsene, was sich besonders beim Klettergurt bemerkbar macht. Während größere Kinder, ab ca. sieben Jahren, mit reinen Hüftgurten für Kinder gut gesichert werden können, ist bei Kleinkindern bis ca. 30 Kilogramm ein sogenannter Ganzkörpergurt absolut zu empfehlen.

Der Körperschwerpunkt ist bei kleinen Kindern höher, was bei einem Sturz im Hüftgurt zum gefährlichen „Kippen“ führen kann. Ganzkörpergurte verteilen die Kräfte besser und geben mehr Stabilität. Hersteller bieten unterschiedliche Modelle, oft auch mit verstellbaren Beinschlaufen, sodass der Gurt über mehrere Jahre „mitwächst“.

Eine Auswahl an Klettergurten für Kinder

Ganzkörpergurte

Ganzkörpergurt von Salewa

Ganzkörpergurt von Salewa – geeignet für Kleinkindern bis ca. 30 Kilogramm. Foto: Salewa

Hüftgurte

Hüftklettergurt von Edelrid

Hüftklettergurt von Edelrid – geeignet für Kinder ab ca. sieben Jahren. Foto: Edelrid

Helme: Ein zertifizierter Kletterhelm ist obligatorisch

Wie beim Klettergurt ist auch beim Helm kein Platz für Kompromisse: „Der Radhelm tut’s schon“ – dieser Satz ist am Berg fehl am Platz. Während Radhelme nach der EN 1078 zertifiziert sind, benötigen Steinschlag- bzw. Kletterhelme die EN 12492. Nur diese Norm garantiert den Schutz gegen Steinschlag und seitliche Aufprallkräfte, wie sie am Fels, am Klettersteig oder in alpinem Gelände auftreten können.

Für Kinder gibt es mittlerweile eine gute Auswahl an leichten, größenverstellbaren Steinschlaghelmen. Wichtig ist, dass der Helm gut sitzt und gut belüftet ist. Zudem soll er leicht genug sein, damit er nicht drückt, denn nur wenn das Kind den Helm gerne trägt, bleibt er auch auf dem Kopf.

Ein Radhelm ist keinesfalls geeignet.

Steinschlaghelme für Kinder

Edelrid Shield II Kids. Foto: Edelrid

Edelrid Shield II Kids: Ein leichter Softshellhelm mit Kindermotiv. Getesteter Aufprallschutz an den Seiten sowie im Vorder- und Hinterkopfbereich gemäß EN 12492. Foto: Edelrid

Klettersteigsets

Klettersteige üben auf Kinder eine große Faszination aus: Leitern, Seilbrücken, ausgesetzte Stellen in luftigen Höhen. Damit Kinder am Klettersteig sicher unterwegs sind, braucht es neben Helm und Gurt vor allem ein passendes Klettersteigset (KSS). Klettersteigsets sind für Kinder nicht einfach eine verkleinerte Erwachsenenausrüstung. Moderne Klettersteigsets sind nach der EN 958:2017genormt.

Sie funktionieren zuverlässig bei einem Körpergewicht ab 40 bis 120 Kilogramm (inklusive Ausrüstung). Kinder liegen aber oft deutlich unter 40 Kilogramm, damit kann das Klettersteigset seine Funktion nicht mehr erfüllen. Dies bedeutet, dass bei einem Sturz der Bandfalldämpfer unter Umständen gar nicht oder zu spät auslöst und dadurch viel heftigere Fangstöße entstehen, die Kinder nicht verkraften können.

Einzige Alternative zum Klettersteigset, falls das Kind weniger als 40 Kilogramm wiegt, ist die zusätzliche Sicherung mittels Kletterseil, aber das ist eine andere Geschichte (bergundsteigen #107Seiltechnik am Klettersteig„). Nur so ist gewährleistet, dass das Abenteuer Klettersteig nicht zum Risiko wird.

Berg- und Wanderschuhe: Qualität zahlt sich aus

Ebenso wichtig, weil deutlich öfter im Einsatz, ist das geeignete und passende Schuhwerk, denn Kinderfüße sind im Wachstum besonders empfindlich. Dabei sind Blasen noch das geringere Übel, können die Lust am Berg- bzw. Klettersteiggehen aber schnell verderben, Fehlbelastungen sind das größere und bleibende Übel. Deshalb Finger weg von Wanderschuhen Marke Billigsdorfer à la Temu und AliExpress. In diesem Bereich zahlen sich Qualität und eine entsprechende Investition jedenfalls aus.

Zu große Schuhe führen zu Blasen und Instabilität.

Weitergegebene, alte und ausgelatschte Schuhe mit stark abgenützter Sohle und nur mehr wenig Halt im Schaft sind in Summe kein guter Deal. Ein weiterer „Kapitalfehler“, der – mit dem Hintergedanken, dass die Kinder die Schuhe möglichst lange haben werden – aus Kostengründen gern gemacht wird, ist der Kauf zu großer Schuhe. Die führen häufig zu Blasen und Instabilität. Bei Touren im steinigen Gelände wählen wir einen Schuh mit hohem Schaft, für einfache Wanderungen tuts auch der niedrige.

Salewa Wildfire. Foto: Salewa
Salewa Wildtier: Ein leichter, wasserfester Bergschuh mit griffiger Pomoca™-Außensohle. Foto: Salewa

Noch wichtiger als der Schaft sind aber Passform und Sohle. Natürlich muss der Schuh sitzen, bequem sein und die Sohle Grip haben: Einerseits brauchen Kinder eine beweglichere Sohle als Erwachsene, weil ihre Muskulatur noch nicht so kräftig ist, andererseits muss die Sohle aber auch in der Wiese oder im Geröll Halt bieten. Zudem sollte das Gewicht des Schuhs möglichst gering sein, damit die Tour auch nach längerer Zeit noch Spaß macht.

Auswahl an Wander- und Bergschuhen für Kinder

Rucksack: Die Motivation steigern

Ein eigener Rucksack gehört für viele Kinder zur Motivation: „Ich bin wie die Großen.“ Doch was soll hinein? Das Wichtigste vorweg: Der Rucksack darf keinesfalls zu schwer sein. Als Orientierung gilt die Faustregel, dass der Rucksack maximal 10 bis 15 Prozent des Körpergewichts wiegen soll. Ein 20 Kilogramm schweres Kind sollte also höchstens zwei bis drei Kilogramm tragen.

Rucksack für Kids mit ausreichend Stauraum
Rucksack für Kids mit ausreichend Stauraum für Wanderungen und Ausflüge. Foto: ÖAV, alpenverein.shop

Oft reichen eine Jacke, die Trinkflasche und eine kleine Jause mit Carbo-Goodies wie Gummibärchen oder Manner-Schnitten. Kinderrucksäcke unterscheiden sich von Miniatur-Erwachsenenmodellen vor allem durch kürzere Rückenlängen, schmale Schulterträger und leichtere Bauweise. Auch hier gilt: Qualität zahlt sich aus und der Rücken des Kindes wird es danken. Im Bereich der Kinderrucksäcke können wir inzwischen aus dem Vollen schöpfen, denn quasi jeder renommierte Rucksackhersteller hat mittlerweile Kindermodelle im Portfolio.

Fazit: Eine bewusste Auswahl ist entscheidend

Bergsport mit Kindern verlangt kein perfekt abgestimmtes High-End-Equipment, wohl aber eine bewusste Auswahl. Das Wichtigste: Sicherheit, Komfort und Freude. Wer die Ausrüstung an Alter und Körperbau des Kindes anpasst und auf zertifizierte, qualitativ hochwertige Produkte achtet, legt die Basis für gelungene Erlebnisse am Berg, denn letztlich soll die Ausrüstung nur eines ermöglichen: dass Kinder mit Freude, Leichtigkeit und Sicherheit in die Bergwelt hineinwachsen.

Erschienen in der Ausgabe #133 (Winter 25-26)

bergundsteigen #133 (Winter 2025/25).