Mit Interesse habe ich den Artikel „Gipfel, Ego, Risiko“ von Daniel Kufner in der Sommerausgabe gelesen. Seine These lautet, Männer neigten am Berg strukturell zu Egoismus, Dominanz und riskantem Verhalten. Der Autor führt dafür durchaus Belege an, doch tragen sie die Verallgemeinerung nicht. Als persönliche Reflexion ist der Text nachvollziehbar, als Grundlage für ein allgemeines Rollenbild greift er jedoch zu kurz.