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bergungsteigen #120: Generation Zukunft
27. Sep 2022 - 3 min Lesezeit

bergundsteigen #120 ist da!

Früher war alles besser, sogar die Zukunft: Im bergundsteigen #120 / Herbst 2022 dreht sich alles um die Generation Z. Wie nimmt „die Jugend“ den Alpinismus im heutzutage wahr? Was bedeutet Leistung? Und wohin geht die Reise?
bergundsteigen #120: Inhaltsverzeichnis

Schwerpunkt #120: Generation Zukunft

Wenn es eine anthropologische Konstante gibt, dann ist es die Kritik an der nächsten Generation. Jugendbashing hat eine lange Tradition. Die erste Quelle, in der die Jugend beschimpft wird, kommt von den Sumerern und ist 3000 Jahre alt. Auch im modernen Bergsport kennen wir die Jugendschelte. So habe die heutige Plastikklettergeneration völlig den Bezug zur Natur verloren, könne sich die Sportkletterfraktion im „richtigen“ alpinen Gelände nicht mehr fortbewegen, hätten die Jungen mit ihren Bohrhaken keinen Respekt mehr vor den alpinhistorischen Denkmälern mit Schlaghaken. Und überhaupt! Seit „Mädels“ auch bei Bergwacht und Bergrettung Mitglieder werden dürfen und man(n) sie obendrein auch noch zur Bergführerprüfung zulässt, ist es ganz aus. Die Frau ist der Ruin des Alpinismus! O tempora, o mores! Früher war alles besser!

Doch wie tickt die Generation Z wirklich? Um das konsequent richtig zu verstehen, haben wir sie kurzerhand das Heft entwerfen lassen. Beiträge selbst schreiben oder Beitragsideen entwerfen und Journalisten für die Umsetzung anheuern. Quo vadis, Alpinismus?

„Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, dass man nicht mehr dazugehört.“

Salvador Dalí

Alpinismus: Was ist das überhaupt?

Felix und Simon Gruber sowie Ludwig Sandhacker haben sich umgehört, was die junge Generation unter dem Begriff „Alpinismus“ versteht. Ist man als Mountainbiker ein Alpinist?

Balanceakt zwischen Bremsen und Fördern

Franziska Haack fragt sich, wer die Verantwortung hat, wenn hochmotivierte und von alpinen Vereinen geförderte Nachwuchsalpinisten beim Ausüben ihrer Leidenschaft sterben?

Der Weg zum Alpinismus

Thomas Fuchs und Joanna Kornacki haben sechs junge Bergsteiger*innen gefragt, was der Alpinismus für sie bedeutet und welcher Weg sie dorthin geführt hat.

Free and High

Tom Livingstone macht sich kritische Gedanken zur Zukunft des Alpinismus. Wohin geht die Reise?

„Social Media ist ein Roman“

Tom Dauer interviewt Profikletterer Jorg Verhoeven, der auf Instagram seine psychischen Probleme zum Thema gemacht hat.

Abschlussespedition

Gebi Bendler fasst die Abschlussaktionen der verschie- denen Förderprogramme für Jungalpinist*innen zusammen, die im Sommer 2022 stattgefunden haben.

Unsicherheit

LVS-Geräte-Test 2022

Die Sicherheitsforschung des DAV hat alle am Markt befindlichen Lawinenverschüttetensuchgeräte auf Herz und Nieren getestet. Wo liegen die Schwächen?

Posttraumatische Belastungsstörung

Bergretter*innen werden mit psychisch belastenden Unfällen konfrontiert. Todesfälle sind keine Seltenheit. Wie kann man damit umgehen?

Bigwall: How to move the Pig

Während wir uns im ersten Teil mit den romantischen Vorzügen des Bigwallkletterns befasst haben, wenden wir uns nun einer Tätigkeit zu, die selbst unter allerbesten Voraussetzungen nur selten als wohltuend empfunden wird.

Rubriken

#alpinhacks: Seilhalter Selfmade

Seilsalat am Standplatz war gestern. Wir zeigen euch eine Methode, die für Ordnung sorgt.

Verhauer: Längsspaltensturz

Beschreibung eines eher ungewöhnliches Szenario eines Spaltensturzes.

Lehrer Lämpel: Seil verkürzen

Sowohl auf reinen Felsgraten wie auch auf kombinierten Hochtouren gehört es zum täglichen Brot des Seilführers oder der Seilführerin, die Länge des ausgegebenen Seils zu verändern. Wir zeigen euch einige gängige Methoden.

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Erschienen in der
Ausgabe #120 (Herbst 22)

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