Am 23. Mai 1915 erklärte Italien Österreich den Krieg. Dadurch entstand eine ca. 800 Kilometer lange neue Frontlinie, die zu zwei Dritteln oberhalb von 2000 m Seehöhe verlief. Sie stellte die im Gebirge vielfach unerfahrenen Soldaten vor große Herausforderungen. Schnee, Kälte, Sturm und vor allem Lawinen erwiesen sich als zusätzlicher Feind, auf den die Armeen beider Seiten nicht ausreichend vorbereitet waren. Siegfried Sauermoser hat sich an eine Analyse der Lawinenereignisse an der Italienfront gewagt.
Erschienen in der Ausgabe #134 (Frühling 26)