Karin Steinbach Tarnutzer lebt in St. Gallen und beschäftigt sich als freie Journalistin, Buchautorin und Lektorin mit alpinen Themen im weitesten Sinne. In ihrer Geschichte des Frauenbergsteigens ,,Erste am Seil – Pionierinnen in Fels und Eis" fand Babsi Zangerl bereits 2013 einen Platz.
Mehr als 20 Jahre war Bruno Hasler als Ausbildungschef des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) für die Aus- und Weiterbildung der Tourenleitenden verantwortlich, später für die Bergnotfallstatistik. Der Rückblick auf seine Berufsjahre wirft ein Schlaglicht auf in der Schweiz sicherheitsrelevante Themen und ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten.
2025 erhielt Barbara „Babsi“ Zangerl mit 37 Jahren den Paul-Preuß-Preis für ihr bergsteigerisches Lebenswerk. Trotz ihrer Leidenschaft fürs Unbekannte schätzt die österreichische Spitzenkletterin auch die Normalität eines bodenständigen Berufs.
Im September 2025 erhielt Barbara „Babsi“ Zangerl den renommierten Paul-Preuß-Preis – eine Auszeichnung, die umso bedeutender ist, als die österreichische Spitzenkletterin bereits im Alter von 37 Jahren für ihr „bergsteigerisches Lebenswerk“ ausgezeichnet wurde. So gern sie in unbekanntem Gelände das Ungewisse sucht, schätzt eine andere Seite von ihr die Normalität eines bürgerlichen Berufs.
Obwohl er seit seiner Kindheit Epileptiker ist, kletterte Robert Natter bis zum Schwierigkeitsgrad 8b und eröffnete mehrere alpine Routen. Heute leidet der 49-jährige Vorarlberger unter chronischen Schmerzen. Sie schränken nicht nur seine körperlichen Aktivitäten ein, sondern wirken sich auch auf sein psychisches Wohlbefinden aus. Nur in einer Situation ist er so fokussiert, dass er keinen Schmerz spürt: wenn er solo klettert.
30. Juni 2025
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