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07. Okt 2022 - 1 min Lesezeit

#alpinhack: Wohin mit dem ganzen Schlingen-Kram?

Lifehacks sind Tipps und Tricks, die das Leben leichter machen, Alpinhacks sollen euch das Bergsteigen erleichtern. Diesmal: Ordnung mit System für die vielen Schlingen und Reepschnüre, die man beim alpinen Klettern benötigt.

Beim alpinen Klettern benötigt man vor allem viele Schlingen und Reepschnüre.

Die 120er- und 60er-Bandschlingen, um Zwischensicherungen zu verlängern, Köpfelschlingen zu legen oder für den Standplatzbau. Die verlängerbare „Alpinexe“ ist mittlerweile oft zu sehen und sehr praktisch. Aber auch die Kevlar– bzw. DyneemaReepschnüre für den Südtiroler Stand oder für die Spaltenrettung wollen versorgt werden. Und eine 90er-Bandschlinge ist nicht nur für manch ein Köpfel optimal, sondern hat auch die perfekte Länge für die Selbstsicherungsschlinge beim Abseilen. Zum einfachen Umhängen ist diese jedoch zu lang und zum doppelten Umhängen zu kurz. Also entweder am Rucksackriemen mit Ankerstich verstauen oder mit einem aufziehbaren Würgeknoten verkürzen und umhängen.

Sehr dünne Sanduhren müssen am Einfachstrang gefädelt werden. Da ist eine bereits offene Kevlar-Reepschnur mit Ankerstich hinten am Gurt sehr praktisch, da man sie direkt „abziehen“ kann. Genauso die vernähte Kevlar-Kurzprusik zum Abseilen, Haken-Abbinden etc. Schließlich will man das Material ja schnell einsatzbereit haben und auch immer wissen, wo was am Gurt/Körper zu finden ist. Wir empfehlen Ordnung und ein System …

Ordnung mit System für Schlingen und Schnüre
Illustration: Georg Sojer

Erschienen in der
Ausgabe #119 (Sommer 22)

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