Warum werden alpinistische Meisterwerke immer wieder zu Massenware? Und warum suchen manche Bergsteiger dennoch konsequent das Unbekannte?
In einer nüchternen Bestandsaufnahme reflektiert Hanspeter Eisendle über Kommerz, Wiederholung und Widersprüchlichkeit im Bergsteigen – und über das einfache, aber unbequeme Gegenmittel: sich zu entziehen.
Eine freistehende Eissäule kollabiert. Ein Eiskletterer stirbt sofort, der andere, Markus Hofbauer, überlebt schwer verletzt. Ein Gespräch über das Weitermachen, gesellschaftliche Einschränkungen und einen neuen Alltag.
Zwischen Fürsorge und Leidenschaft; Verantwortung und Risiko: Mütter im Bergsport sind beides – Mama und Alpinistin. Dabei stehen sie im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen und eigener Bedürfnisse. Eine Studie untersucht das Rollenverständnis und Risikoverhalten von Müttern im Alpinklettern.
Die alpine Erziehung von Kindern bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sicherheitsbedürfnis und Risikobereitschaft. Walter Würtl zeigt in diesem Beitrag, warum ein früher Einstieg ins Bergsteigen zwar nicht risikofrei ist, aber unverzichtbar für die Entwicklung wesentlicher Fähigkeiten und Erfahrungen bleibt.
Im September 2025 erhielt Barbara „Babsi“ Zangerl den renommierten Paul-Preuß-Preis – eine Auszeichnung, die umso bedeutender ist, als die österreichische Spitzenkletterin bereits im Alter von 37 Jahren für ihr „bergsteigerisches Lebenswerk“ ausgezeichnet wurde. So gern sie in unbekanntem Gelände das Ungewisse sucht, schätzt eine andere Seite von ihr die Normalität eines bürgerlichen Berufs.