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Zum Erschließen von Kletterrouten gehört mehr als nur eine vollgeladene Bohrmaschine: Beschäftigung mit Rechtslage und Naturschutz.||Klasse statt Masse: Bergführer Marvin Kärle legt Wert auf Sorgfalt beim Erschließen. Foto: Marvin Kärle|Auch Zustiegswege (und die Parksituation) sollten schon beim Erschließen mitbedacht werden. Führen sie durch Schutzgebiete oder über Privatgrund? Foto: Wolfgang Ehn|Felsen samt Geröllhalden und Felsköpfen sind sensible Biotope
01. Jul 2021 - 15 min Lesezeit

Total verbohrt

Sicherheitsstandards, genormtes Material und der Boom des Outdoorsports haben dazu geführt, dass Sportklettern heute Breitensport statt Subkultur ist. Doch mit den Menschenmengen steigen Konfliktpotenzial und Nutzungsdruck auf die Natur. Vielerorts drohen Gebietssperrungen. Beim Eröffnen neuer Routen sind daher Dialog und Rücksichtnahme angesagt. Statt auf juristisches Halbwissen zu vertrauen, sollten Erschließerinnen und Erschließer die Rechtslage kennen und vorab mit den Regionalvertretern der Kletterverbände sowie mit den zuständigen Behörden und den Grundbesitzern sprechen.

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Erschienen in der
Ausgabe #115 (Sommer 21)