bergundsteigen #134: intern
In dieser Ausgabe wollen wir Lukas Fritz und Lorenz Berker ein wenig näher kennenlernen. Beide sind seit Anfang 2021 bei der Sicherheitsforschung des DAV tätig. Wir haben den beiden ein paar Fragen gestellt.
Lukas Fritz, Geograph (MSc.), Berg- und Skiführer und Sportkletterlehrer, erforscht seit etwas mehr als zwei Jahren die Ursachen von teils auch selbst erlebten (Beinahe-)Unfällen bei der DAV-Sicherheitsforschung. Aus Zeitmangel in letzter Zeit mehr am Bike oder am Plastik als in wilder alpiner Umgebung.
In dieser Ausgabe wollen wir Lukas Fritz und Lorenz Berker ein wenig näher kennenlernen. Beide sind seit Anfang 2021 bei der Sicherheitsforschung des DAV tätig. Wir haben den beiden ein paar Fragen gestellt.
In einer Kooperation mit dem Entwickler von Skitourenguru, Günter Schmudlach, wurde untersucht, inwieweit die Risikoeinschätzungen des Skitourenguru-Algorithmus (Schmudlach 2019) mit den Gelände- und Risikobeurteilungen der DAV-Skitourenstudie (Brugger et al. 2024) übereinstimmen. Ziel war es, empirisch zu analysieren, ob beide Tools dieselben Geländeabschnitte als potenziell gefährlich identifizieren – und ob sich daraus Rückschlüsse auf mögliche Unterschiede in der Praxisanwendung ergeben. Die Ergebnisse und Diskussionenen stellen den Kern des folgenden Beitrags dar.
Beim Klettern hängt die Sicherheit der Seilpartner besonders bei großem Gewichtsunterschied stark von der Kontrolle des Bremsseils und des Sturzzugs ab. Wie Bremsassistenten helfen, diesen Unterschied auszugleichen und die Sicherheit zu verbessern, hat die DAV- Sicherheitsforschung gemeinsam mit dem Lehrstuhl Biomechanik an der Universität Bayreuth untersucht.
Beim Klettern ist die Sicherheit der Seilpartner besonders bei großem Gewichtsunterschied stark von der Kontrolle des Bremsseils und des Sturzzugs abhängig. Wie Bremsassistenten helfen, diesen Unterschied auszugleichen und die Sicherheit zu verbessern, haben Julia Janotte, Lorenz Berker und Lukas Fritz von der DAV-Sicherheitsforschung untersucht.
In climbing, the safety of the climber and belayer depends heavily—particularly in the case of a large weight difference—on the control of the brake strand and the pulling force on the belayer during a fall. How brake assistants help to compensate for this difference and improve safety was investigated by DAV Safety Research in collaboration with the Chair of Biomechanics at the University of Bayreuth.
Ob in Eiswänden, auf Gletschern oder beim Eisfallklettern – wo immer festes Eis vorhanden und zugänglich ist, sind Eisschrauben das Sicherungsmittel der Wahl. Sie lassen sich schnell setzen und wieder entfernen und schaffen bei guter Eisqualität solide Fixpunkte mit Haltekräften von bis 20 kN (radial, Normanforderung 10 kN), was weit über der üblichen Sturzbelastung liegt.
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