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bergundsteigen #74

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  • 9-editorial-8

    Wie angekündigt sind die Themen in dieser ersten bergundsteigen-Ausgabe des heurigen Jahres recht winterlastig. Rechtsanwalt und OeAV-Vizepräsident Andreas Ermacora berichtet, wie es zu einem Freispruch nach einem tödlichen Lawinenunfall bei einer Alpenvereinstour kam, die DAV-Sicherheitsforscher Chris Semmel & Floh Hellberg präsentieren die Ergebnisse einer Studie zur Reproduzierbarkeit des Lawinenlageberichtes und der Leiter der Schitouren-/Lawinenausbildung des österreichischen Bergführerverbandes ...

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  • 10-11-kommentar-7

    für das zu leben es sich lohnt (und vielleicht auch zu sterben!)“ – teilte uns letztes Jahr der Chefredakteur von Climb in einem Editorial mit. Interessant an diesem Statement ist der Hinweis auf ein Phänomen, das es in keiner anderen Sportart mit weltweiter Verbreitung und Millionen Aktiven in dieser Ausprägung gibt: Die Selbstverständlichkeit, mit der das regelmäßige Sterben der Aktiven in Kauf genommen wird. Das Sterben jener an der Spitze (2010: Tomaž Humar, Kurt Albert), aber auch das Sterben im sogenannten „Breiten-Bergsport“ (2009: 311 Alpintote in Österreich). ...

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  • 12-17-dialog-5

    [Sicherungsgeräte] Ich habe mich in letzter Zeit sehr ausführlich mit der der Problematik des richtigen Sicherungsgerätes beschäftigt und komme in meiner persönlichen Situation zu keiner einfachen Lösung (Insbesondere auch nach dem Artikel vor kurzem über die Problematik mit dem Tube.) Ich hätte da ganz gerne ein Statement vom Fachmann sozusagen. Ich klettere am meisten mit meiner Freundin. Ich selber wiege 85 kg und sie 56 kg. Also schon ein sehr deutlicher Unterschied. Da ich das Klettern im Elbsandsteingebirge gelernt habe, waren wir lange Zeit nur mit HMS als Sicherung unterwegs. ...

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  • 18-19-krautundruabn-8

    Ein Neuer von Austrialpin wollte sich mit jemandem von bergundsteigen treffen. Nein, kein charmant langweiliger Kennenlern-Kaffeetermin, sondern eine Klagedrohung lag in der Luft. Ich war damals frisch beim Alpenverein und gespannt, wer da nun auftaucht. Mein erster Eindruck von Michael Uhrmann, der mit seinem bekannt berüchtigten „schluss-mit-lustig“ Pokerface das Café Jimmy’s betrat, war „So ein Arsch!“. Daran änderte sich auch nichts, als er mir seine Sicht der Dinge erklärte, mit einer Argumentationskette, die wenig Raum für Widerspruch ließ. ...

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  • 20-25-bergsoenlichkeit-mair-nairz

    Ihr seid beide beim Land Tirol angestellt und erstellt im Winter täglich den Lawinenlagebericht. Wie nennt sich eure Abteilung genau? RM. Lawinenwarndienst Tirol, wir sind ein Fachbereich im Katastrophen- und Zivilschutz. Wann habt ihr für diese Wintersaison den ersten Lawinen-lagebericht ausgegeben? RM. Am 25. Oktober 2010 haben wir eine erste „Information zur Lawinensituation“ verfasst - allerdings ohne Angabe einer Gefahrenstufe. Wie in fast jedem Jahr war der Grund dafür der erste intensive Schneefall, der Gefahr für die Leute bedeutet; ...

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  • 28-31-denn-sie-wissen-nicht-wo-sie-sind

    In den letzten beiden Ausgaben brachte uns Ulli Benker auf den aktuellen Stand der Technik, was GPS & Karten & Handys betrifft. Dass dieses Navigationsgerät im alpinen Gelände – und nicht nur hier, sondern auch zB in Autotunnels ... – verschieden schlau angewandt werden kann, ist bekannt. So ist es wenig zielführend, wenn auf Schihochtour bei schlechter Sicht zwar das Display akribisch beobachtet, aber nicht wahrgenommen wird, dass man währenddessen in einen ...

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  • 32-33-freispruch-nach-toedlichem-lawinenunfall

    Im Februar 2010 wird bei einer Sektionsschitour auf die Saumspitze/Arlberggebiet ein Schneebrett ausgelöst und eine Person stirbt. Der angeklagte ehrenamtliche Vereinsführer einer Vorarlberger Alpenvereinsgruppe wird vom Landesgericht Innsbruck vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen freigesprochen, die Staatsanwaltschaft verzichtete auf die Erhebung einer Berufung. Andreas Ermacora war der Verteidiger ...

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  • 36-40-das-wie-wo-was-der-lawinengefahr

    Die W-Fragewörter scheinen in der Lawinenkunde Konjunktur zu haben, doch im Gegensatz zum w3 der österreichischen Berg- führerausbildung geht es bei Wie? Wo? Was? des DAV darum, die ausgegebene Gefahrenstufe zu checken. Der Lawinenlagebericht (LLB) gibt uns zwar eine lokale und täglich aktualisierte Experteneinschätzung der Gefahrenlage in den Alpen - bei welcher anderen Risikobeurteilung steht uns solch ein professionelles Hilfsmittel zur Verfügung? ...

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  • 42-51-w3-1

    Was-Wo-Wer ist gefährlich? Dafür steht w³, das „Ent- scheidungs- und Ausbildungskonzept für risikobewusstes Verhalten im winterlichen Gebirge“, das Peter Gebetsberger für den Österreichischen Bergführerverband und die Naturfreunde Österreich entwickelt hat. Im Folgenden erfahren Sie, wie die Bergführeraspiranten auf den Umgang mit der Lawinengefahr ausgebildet werden. Touren im winterlichen Gebirge gehören zu den risikobehafteten Natursportarten - Risiken ...

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  • 52-58-auf-entscheidungstraining

    Mitte März 2010, ich stehe zusammen mit einer Gruppe DAV-Fachübungsleiter am frühen Nachmittag in einem völlig durchsumpften, riesigen Südhang. Große Nassschneelawinen sind bereits um uns herum abgegangen, immer wieder rauscht es in der näheren Umgebung aus den steileren, felsdurchsetzten Bereichen herab und irgendwie schaut es auch nicht nach einer mittelfristigen Entspannung aus. Zurück geht nicht, wir sind schon zu weit drin ...

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  • 60-63-ein-hoffnungsvoller-lawinenunfall

    Es ist Freitag, der 10. Oktober 2010 bei der ICAR-Tagung in der Slowakei und wir erwarten mit Spannung den Vortrag von Patrick und Greg. Die beiden sind Größen in der alpinen Rettung und bekannt für außergewöhnliche Unfallbeispiele. Patrick Fauchère ist Deputy Chief Pilot bzw. Flight Safety Manager bei der Air-Glaciers und Präsident der ICAR-Flugrettungs- kommission. Greg Zen-Ruffinen ist Mitglied der Medizinischen Kommission der ICAR und Notarzt bei der Air-Glaciers ...

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  • 64-65-lawinenrettungs-abc

    Für alle Nicht-Profi-Retter und Menschen, die sich noch kein Hobby aus der Lawinenrettung gemacht haben erklärt Walter Würtl wie – und unter welchen Voraussetzungen – eine Schitourengruppe eine Mehrfachverschüttung lösen kann. Voraussetzungen z Meine Gruppe ist oft zwischen 3 und 7 Personen groß – meistens gehen wir aber zu zweit. z Ich verwende funktionelle Notfallausrüstung: Metallschaufel (inkl. Teleskopstiel), Sonde ...

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  • 68-82-unfallursachen-und-risiken-beim-hallenklettern

    Das Risiko beim Klettern wird bestimmt durch unterschiedliche Einflussfaktoren, die einzeln betrachtet mit beherrschbaren Gefahrenpotentialen behaftet sind. Zum Unfall kommt es immer erst dann, wenn mehrere dieser Faktoren gleichzeitig zusammenwirken. In der vorliegenden Studie haben Björn Ernst und Stefan Kuntnawitz versucht die wichtigsten Faktoren zu erfassen, zu untersuchen und einander so gegenüberzustellen, dass das Gesamtrisiko für bestimmte Situationen ...

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  • 84-85-medien-14

    Nachdem unsereins heuer die wirklich guten Lines suchen muss, sind Alternativen willkommen. Der Westen der USA ist ja bekanntlich über Nacht direkt im Schnee versunken, sodass deren Bewohner ihr Auto am nächsten Morgen nicht mal mehr fanden ... und das war auch schon das Stichwort: Der Westen der USA/Kanadas, der haufenweise spektakuläre Schiabfahrten zu bieten hat. Eine Auswahl daraus findet ihr – leider nur auf englisch -in: „Fifty Classic Ski Descents of North America“! Ein Buch, ein großformatiger Bildband, in dem 50 klassische, ikonische, steile und rasante Abfahrten ...

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