Hilf dir selbst, sonst …
Im letzten Artikel stellte der VDBS das Handwerkszeug zur Rettung einer in einem
Quergang gestürzten Person vor. Im vorliegenden Artikel geht es nun um die Rettung und Versorgung eines im Überhang gestürzten Vorsteigers.
Im letzten Artikel stellte der VDBS das Handwerkszeug zur Rettung einer in einem
Quergang gestürzten Person vor. Im vorliegenden Artikel geht es nun um die Rettung und Versorgung eines im Überhang gestürzten Vorsteigers.
Am 23. Mai 1915 erklärte Italien Österreich den Krieg. Dadurch entstand eine ca. 800 Kilometer lange neue Frontlinie, die zu zwei Dritteln oberhalb von 2000 m Seehöhe verlief. Sie stellte die im Gebirge vielfach unerfahrenen Soldaten vor große Herausforderungen. Schnee, Kälte, Sturm und vor allem Lawinen erwiesen sich als zusätzlicher Feind, auf den die Armeen beider Seiten nicht ausreichend vorbereitet waren. Siegfried Sauermoser hat sich an eine Analyse der Lawinenereignisse an der Italienfront gewagt.
Der kanadische IVBV-Bergführer Ken Wylie geriet 2003 in einen der verheerendsten Lawinenabgänge Kanadas. Sieben Menschen starben, er überlebte. In dieser Fortsetzung (Teil 1 in bergundsteigen #133) stellen wir Wylies ganzheitlichen Ansatz, das Human Hazard Model vor: ein Modell, das menschliche Fallstricke in der Entscheidungsfindung sichtbar macht und ein neues Bewusstsein im Umgang mit Risiken schaffen kann.
Drohnen haben sich in der alpinen Notfallmedizin in kurzer Zeit von experimentellen
Geräten zu strategisch relevanten Einsatzmitteln entwickelt, die Lageerkundung, Materialtransport
und Entscheidungsfindung maßgeblich unterstützen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet den aktuellen Stand dieser Technologie, ihre Grenzen und Rahmenbedingungen sowie Perspektiven für eine zukünftige, evidenzbasierte Integration in Strukturen der alpinen Notfallmedizin.
Über das Bergsteigen als Tun zwischen kreativer Genialität, Kitsch und Konsum. Der Versuch einer empirischen Bestandsaufnahme.
Hannes Fetz arbeitet als Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin in Innsbruck und ist passionierter Freerider und Kletterer. Im Gespräch mit bergundsteigen erzählt er, wie er den Lawinenabgang auf der Nordkette vergangenen Dezember miterlebt hat, bei dem sieben Freerider mitgerissen wurden, und welche Lehren er daraus zieht.
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