Gipfel, Ego, Risiko: Warum Männern die Umkehr schwerfällt
Tief verankerte Rollenbilder, die Entscheidungen prägen: eine Spurensuche nach internalisierten Mustern im „Männerraum“ Berg – und warum eine Befreiung davon auch für Männer gesund wäre.
Tief verankerte Rollenbilder, die Entscheidungen prägen: eine Spurensuche nach internalisierten Mustern im „Männerraum“ Berg – und warum eine Befreiung davon auch für Männer gesund wäre.
Folgende Gefahren beschäftigen uns im Hochgebirge seit jeher. Durch den Klimawandel kommt es allerdings zu einer Verschärfung der Situation. Womit wir es zu tun haben und worauf wir besonders achten sollten, erklärt Glaziologe und Bergführer Jérémie Gentizon vom Schweizer Bergführerverband.
„Die Berge brechen durch den Klimawandel zusammen“ – so oder so ähnlich lauteten die Schlagzeilen nach den Bergstürzen am Fluchthorn in Tirol (Sommer 2023), am Piz Scerscen im Engadin (April 2024) oder in Blatten im Lötschental im Kanton Wallis (Mai 2025). Nach diesen Ereignissen wurde auftauender Permafrost als Ursache für instabile Felsflanken viel diskutiert. Aber was bedeutet dieses „Auseinanderbrechen“ überhaupt und welche Rolle spielt der Klimawandel dabei?
Sein neuer Film wirbt mit der Erstbesteigung des Chumik Kangri. Doch Simon Messner ist umgekehrt. Ein Gespräch über einen Berg, den er nicht bestiegen hat, einen Film, den er nicht gemacht hat, und die Kunst, an einem schönen Tag auch einfach mal daheimzubleiben.
Meldungen über Fels- und Bergsturzereignisse, über geschlossene Hütten, gesperrte Wege, nicht mehr gangbare Anstiege und steiler und damit schwieriger werdende Touren in den Bergen scheinen sich in letzter Zeit zu häufen. Dass der Klimawandel dabei eine zentrale Rolle spielt, ist unbestritten, auch wenn Natur immer in Bewegung ist. Das Verständnis über tatsächliche Prozesse und Zusammenhänge hilft, Gefahren zu erkennen und adäquate Anpassungsstrategien zu finden, die letztendlich auch dazu führen sollten, eingeschlagene Wege zu verlassen und neue Ziele zu definieren.
Leicht und schnell durch die Berge – für immer mehr Menschen Leidenschaft und Lifestyle. Doch mit dem Boom drängen zunehmend unerfahrene Läufer:innen ins hochalpine Gelände, die Rennen werden größer und die Zahl schwerer Unfälle steigt. Was können Veranstalter und Alpenvereine dagegen tun?
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