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bergundsteigen #100

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  • 10-11editorial-6

    Sie halten die Ausgabe #100 in Ihren Händen. Auffallend dick und schwer und endlich haben wir im „Jubiläums-Sonderteil“ statt unserem bewährten Claro Bulk 115-g-Papier ein „offenes“ Maxioffset 120 g verwenden können – neben der glänzenden Folienprägung am Cover. Während ich diese Zeilen schreibe, weiß ich blöderweise nicht, ob sich der Aufwand gelohnt hat und Sie (und ich) vom Hocker gerissen werden ... In diesem kleinen Sonderteil erzählt Michael Larcher, wie es überhaupt zu bergundsteigen kommen konnte, bevor wir ...

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  • 12-13kommentar-6

    Die Eroberung des Unnützen. Die Geschichte des Magazins bergundsteigen schaut auf ein Vierteljahrhundert Werden und 100 Ausgaben zurück. Anlass genug um die enorme Arbeit, den Ehrgeiz und das kreative Potential zu würdigen, das hinter diesen Zahlen steckt. Zwei Namen sind damit untrennbar verbunden: Michael Larcher, der als Erfinder, langjähriger Chefredakteur und heute als Vertreter des Medieninhabers mit der nötigen Weitsicht für die erfolgreiche Weiterentwicklung steht und Peter Plattner als ein unkonventioneller Chefredakteur mit einem nie versiegenden Bündel an Ideen und Kontakten. ...b: kommentar.jpg

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  • 14-24dialog

    [Polyester] In der aktuellen Diskussion über die Haltbarkeit von Schlingen werden immer nur Polyamid, Dyneema und vielleicht noch Aramid verglichen. Bei meiner Suche nach neuen Bandschlingen bin ich jedoch auf Polyester gestossen. Zu diesem Material habe ich keine weiteren Informationen zur Haltbarkeit gefunden. Habt ihr Tests oder Erfahrungen, die einen Anhaltspunkt geben? Ist es mit einem der anderen Materialien vergleichbar? Oder ist die Verwendung von Polyester im Bereich der Schlingen noch so neu, dass die Erfahrungen komplett fehlen? ...

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  • 26krautundruabn

    Viele bergundsteigen-Leserinnen kennen den DAV Summit Club: als Kunde, als Arbeitsgeber oder von seinen eindrucksvollen Katalogen. So lautete der Slogan zur Jubiläumsfeier am 21. September in München dann auch „Seit 1957 Bergreisen weltweit.“ Auf den Tag genau vor 60 Jahren wurde damals im Rahmen der 67sten Hauptversammlung des DAV der „Fahrtendienst“ gegründet. Der Rest ist Geschichte: im Herbst 1969 erscheint der erste Katalog, 1972 findet das erste Trekker-Treffen statt, 1976 dann die erste kommerzielle 7.000er-Expedition im Garhwal Himalaya, 1978 die Annapurna-Runde, ...

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  • 28-33bergsoenlichkeit-peter-geyer

    Peter Geyer hat sich in den letzten Jahrzehnten als Bergführer, als Ausbilder und aufgrund seines Engagements um die Bergführerschaft national und international einen Namen gemacht und seine Spuren hinterlassen. Wir haben den 68-Jährigen in seiner Wahlheimat im Berchtesgadenerland zu einem Interview bezüglich seiner Erfahrungen mit dem Gehen am kurzen Seil getroffen – letztendlich ist daraus mehr geworden. Peter Geyer war ber(g)sönlichkeit in bergundsteigen #55 (2/06). Als Grandseigneur der nationalen und internationalen Bergführerschaft hast du die Entwicklung des Bergsteigens ...

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  • 34-36kurze-leine

    Der Einsatz von Dyneema-Material im Bergsport ist ein aktuelles Thema. Vor allem Bergführer sind geneigt, die leichte Hilfsleine als Alternative zum schweren dynamischen Bergseil zu verwenden. Einsatzbereiche sind hier das Anseilen am Gletscher, das Ablassen, Abseilen oder auch Nachsichern von Gästen, ob beim Freeriden, auf anspruchsvollen Skitouren oder als Notfall-Seil am Klettersteig, wenn einem doch mal die Puste ausgeht ...

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  • 38-43hochfeste-faserwerkstoffe-als-bergseile

    Dyneema & Co. sind im Bergsport angekommen. Die unterschiedlichen Hightech-Fasern werden von immer mehr Herstellern verbaut. Gibt es Bandschlingen mit Dyneema-Anteil inzwischen schon seit fast zehn Jahren, sind die hochfesten Fasern inzwischen auch immer häufiger Bestandteil von meist hochpreisigen Gurten, Expressschlingen, Klemmgeräten und Reepschnüren; seit heuer ist auch die erste pure Dyneema-Bandschlinge auf dem Markt – auffällig, da ganz in weiß. ...

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  • 44-50blockiert-am-hechenberg

    Betrachtet man das Unfallgeschehen auf alpinen Klettertouren, gehen zahlreiche schwere Unfälle – auch mit tödlichem Ausgang – darauf zurück, dass sich die Kletterer verstiegen haben und im zunehmend schwieriger werdenden Gelände ohne ausreichende Absicherung gestürzt sind. Im Mai 2017 war eine leistungsstarke und auch alpin erfahrene Seilschaft in der Schoißwohl-Spitzenstätter am Hechenberg bei Innsbruck unterwegs. ...

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  • 52-53nicht-alle-klettersteige-sind-komplett-in-ordnung

    Wenn sich an den Drahtseilen von Klettersteigen Klebeband befindet, ist dies eine erhebliche Gefahr, die in ihrer Größenordnung nicht abzuschätzen ist. Denn unter dem Klebeband hält sich die Feuchtigkeit aufgrund der Kapillarwirkung und führt zur Korrosion, also zum Rosten des Drahtseiles, was nicht zu erkennen ist. Wo gibt es Klebeband an Drahtseilen von Klettersteigen? Glücklicherweise heute wesentlich seltener als noch vor wenigen Jahrzehnten. ...

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  • 54-66klimawandel2

    Klimawandel ist nichts Neues in der Erdgeschichte und primär nicht negativ besetzt. Ganz im Gegenteil, jede Veränderung birgt immer auch große Chancen. Die hohe Artenvielfalt der Alpen ist ein Ergebnis der letzten Eiszeit, viele Erfindungen der Menschheit wurden durch die schlichte Notwendigkeit, einer Misere zu entkommen, angekurbelt. Schon die Griechen wussten – „panta rhei“ – alles fließt, alles ist einem ständigen Wandel unterworfen. ...

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  • 68-75bergundsteigen-helga-peskoller-im-gespraech-mit-michael-larcher

    Es gibt Grund zu feiern, die vorliegende Ausgabe ist die einhundertste von bergundsteigen: Was hat dich vor einem Vierteljahrhundert bewogen, eine alpine Fachzeitschrift ins Leben zu rufen, die sich dezidiert dem Thema Sicherheit widmet? 1992 bekam ich das Angebot, Robert Renzler und Monika Kofler im Alpinreferat des ÖAV zu unterstützen und mich vorrangig um den Bereich Ausbildung zu kümmern. Ich brannte damals für die Themen Sicherheit und Alpinausbildung und spürte ...

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  • 76-81bergundsteigen-gedanken-und-wuensche-von-leserinnen-1

    Claudia T., bergrettende Leserin: „Glückwunsch und großen Dank an alle Beteiligten zur 100. Ausgabe von bergundsteigen. Passend zum Untertitel ‚Menschen - Berge - Unsicherheit’ informiert das Magazin - wie keine andere Bergsportzeitschrift – auf informative, offene, prägnante, wissenschaftliche und doch verständliche Weise über alle aktuellen Fragestellungen und Neuheiten rund um unser Lieblingsthema den Berg und bietet gleichzeitig viel Raum für Diskussionen, Meinungsaustausch und Entwicklung unseres Sports.“ ...

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  • 84-87ism-ice-selection-method

    Die Gedanken zu diesem Artikel trage ich schon einige Jahre in meinem Kopf herum. Irgendetwas hielt mich bis heute davon ab, sie zu Papier zu bringen. Vielleicht waren es die vielen Winter mit ihren vernachlässigbar geringen Unfallzahlen – aus denen man fast ableiten könnte, dass die Materie Eis doch etwas Hyperstabiles ist, das viel zu kritisch beurteilt wird – oder einfach nur meine Schraubfaulheit. Da wir uns in der Bergführerausbildung am Eisfallkurs mit dem Thema ...

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  • 94-100partnercheck2.0

    25 Jahre bergundsteigen, 20 Jahre Partnercheck. In bergundsteigen 3/97 erschien Teil 1, in 1/98 Teil 2 von „Risikomanagement im Klettergarten“, ein Fachbeitrag mit der Zielsetzung, alle Risikoquellen im Sportklettern zu identifizieren und Gegenmaßnahmen anzubieten (nachzulesen im nun komplettierten Online-Archiv unter www.bergundsteigen.at). Es war die Geburtsstunde des Partnerchecks, sowohl des Begriffs als auch der damit verbundene Kontrollroutine. ...

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  • 102-109ein-unfall-seine-ursachen-und-was-man-dagegen-tun-kann

    In der praktischen Unfallforschung steckt einiges an Potential um den zugrundeliegenden, relevanten Mechanismen auf die Spur zu kommen. Auf der Basis einer kompetenten und objektiven Unfallerhebung durch die Alpinpolizei haben wir die Möglichkeit, die Tatsachen – soweit sie bekannt oder rekonstruierbar sind – in Überlegungen der Prävention einfließen zu lassen. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass einfache Schlüsse zwar naheliegend, aber nicht zwingend ...

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  • 110-115notfall-alpin

    In der letzten Ausgabe #99 beschäftigte sich Philipp Dahlmann im ersten Teil unserer Erste-Hilfe-Serie mit den Maßnahmen in den entscheidenden ersten 5 Minuten. Dabei wurde vom ABC-Schema vor allem der erste Punkt „Airway/Atemwege“ thematisiert. Was zu tun ist, wenn die Situation eskaliert, wenn Atmung und Kreislauf kritisch beurteilt werden, erklärt er im folgenden zweiten Teil von Notfall Alpin. Ein Großteil der Notfälle im Gebirge betreffen „internistische Probleme“. ...

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  • 116-125flugunfaelle-im-alpinen-gelaende-oesterreichs-von-2006-bis-2015

    Drachenfliegen, Paragleiten, Speedfliegen, BASE und Wingsuiten sind traditionelle bzw. jüngere Bergsportdisziplinen. So unterschiedlich sie und die dazu benötigten Fluggeräte sind, alle spielen sich in der Luft ab – mit dem Risiko abzustürzen und sich zu verletzen oder zu Tode zu kommen. Das Autorenteam Woyke/Ströhle/Paal und Ebner hat sich aufgrund der Datengrundlage der Unfalldatenbank des Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit das alpine ...

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  • 128-134ski-touren-ausruestung

    Lasse ich die letzten Winter und das, was ich an Tourenausrüstung dabei beobachten konnte, Revue passieren, so denke ich dabei an: schmunzeln – Ahaa – o.k.! Oft aber auch nur an Kopfschütteln. Vor allem die Kombinationen von Schuh, Ski und Bindung waren manchmal haarsträubend. Dabei ist das richtige Zusammenspiel dieser drei Komponenten von großer Bedeutung, soll die Ausrüstung die gestellten Erwartungen auch erfüllen können. ... ...

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