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bergundsteigen #89

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  • 9editorial-2

    Das „Risikosymposium“ des DAV am 9./10. Oktober in München, das „Alpinforum“ des Österr. Kuratoriums für Alpine Sicherheit am 15. November in Innsbruck und das „Kletterhallentreffen“ des DAV am 22. November in Darmstadt. Drei hochkarätige Veranstaltungen, welche bergundsteigen im Herbst besucht hat. Obwohl thematisch und konzeptionell komplett unterschiedlich, ging es immer auch um Risiko & Sicherheit, um Freude & Elend und darum, wer jetzt eigentlich was tun soll oder darf oder muss. Nichts „Neues“ also. Auffallend aber, dass Bewegung in die Szene zu kommen scheint - endlich ...

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  • 10-11kommentar-2

    Als Leiter des Bergrettungsdienstes im Alpenverein Südtirol wird mir öfters die Frage gestellt, warum wir keine eigenständige Organisation sind. Unsere Rettungsorganisation trägt den offiziellen Namen „Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol“ und ist dem Alpenverein Südtirol eingegliedert. Um diesen Zusammenhang zu verstehen, müssen wir in die Vereinsgeschichte zurückblicken. Vor und um die Jahrhundertwende entstand im Alpen- gebiet die Notwendigkeit für eine gut organisierte Bergrettung. Bei der Hauptversammlung des DuOeAV 1902 in Wiesbaden wurde der Beschluss gefasst ...

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  • 12-19dialog-1

    [KST-Fragen] Nach Lesen einiger Artikel in bergundsteigen habe ich als Bergsportladenbesitzer mit vielen Klettersteigkunden doch ein paar Fragen: 1. Sitzgurt oder Komplettgurt (bzw. Sitz-Brust-Kombination). Häufig sind Klettersteiggeher mit Rucksack unterwegs und/oder haben keinerlei Sturztraining. Sollten sich diese Leute nicht eher komplett angurten als nur mit Sitzgurt? Die Dummys beim DAV-Test hingen ja schon fast kopfunter, und das ohne Rucksack. Klar, man sollte gar nicht fallen, aber dann bräuchte man ja auch nicht angurten. ...

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  • 20-22krautundruabn

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 2. März 2014, starb Martin Engler plötzlich und unerwartet im Alter von 52 Jahren. Er war am Tag zuvor von einem einwöchigen Lawinencoaching zurückgekommen, das er im Wallis geleitet hatte, und hatte den Samstag mit seiner Familie verbracht. In der Nacht zum Sonntag hörte sein Herz zu schlagen auf. Martin hinterlässt seine Ehefrau Monika und die beiden Söhne Manuel und Michael. Martin Engler dürfte den Lesern von bergundsteigen vor allem als lawinenkundliche Fachperson bekannt sein. Das Anliegen der Redaktion ...

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  • 24-26expertensymposium-risikokultur

    Das klassische Bild vom Bergsteigen ist geprägt von ständigen Gefahren, dem Kampf am Berg, dem Ringen um den Gipfel, von Sieg und Niederlage, Erfolg, Ruhm und Verzweiflung. Dies jedenfalls sind zentrale Themen der klassischen alpinen Literatur. Insbesondere mit den Büchern von Reinhold Messner und Reinhard Karl wurden ab Mitte der 70er-Jahre die Geschichten von der Eroberung der Berge um Geschichten der eigenen, ...

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  • 28-33vom-heldenepos-zur-risikokultur

    Gerade in den letzten Monaten wurde viel über Unfälle, Sicherungsgeräte und Risiken beim Klettern diskutiert - auf teilweise sehr abstrakter Ebene . Oftmals geben die Protagonisten in der „Fachdiskussion“ aber eher ihre persönlich Meinung oder ihre ganz spezifischen Erfahrungen wieder als tatsächliche Fakten. Um einen Gesamteindruck des Unfallgeschehens zu bekommen, durchforsteten Walter Würtl und Andreas Würtele die Alpinunfalldatenbank ...

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  • 34-37risiko-als-motivation

    Im Vergleich zu den anderen Vortragenden, welche bei diesem Symposium sprachen, ist mein Zugang zum Berg etwas ungewöhnlich. Denn anders als deren Motivation - und jene der meisten bergundsteigen-Leserinnen - den Berg hochklettern ist, liegt meine Motivation darin, vom Berg abzuspringen. Dennoch teilen wir dieselbe Leidenschaft und freut es mich, auch an dieser Stelle meinen Beruf und mein Hobby etwas näher darzustellen; ...

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  • 40-43appetit-auf-risiko-und-unsicherheit

    Ansätze aus der Versicherungsindustrie. Der professionelle Umgang mit Risiken ist eine Kernaufgabe in der Versicherungsindustrie. Daher wurden im Laufe der Zeit immer ausgefeiltere Methoden entwickelt, um Risiken zu erkennen, sie zu modellieren und zu bewerten und schließlich zu steuern. In diesem Beitrag möchte ich - in Anlehnung an meinen Vortrag im Rahmen des DAV-Symposiums für Risikokultur in München - einen Überblick über wesentliche Elemente ...

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  • 44-48share-your-experience

    Risiko und Sicherheit in der Verkehrsfliegerei. Keine Angst, die Redaktion hat sich nicht im Thema für dieses Magazin geirrt und Bergsport mit Verkehrsfliegerei verwechselt. Aber was hat das miteinander zu tun? Zugegeben, beides geht oft in größere Höhen, aber muss es deswegen Parallelen geben? Ich denke, die gibt es, und zwar einige. Natürlich ist nicht alles übertragbar, aber trotz meiner limitierten Erfahrung im Bergsport möchte ich versuchen ...

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  • 52-55wieviel-risikoappetit-ist-gesund

    Wollen wir absolute Freiheit der Risikowahl? Wo müssen wir Einschränkungen akzeptieren? Und was können die Institutionen tun, um eine gute Risikokultur der Bergsportler zu fördern? Andi Dick, Lehrteam-Bergführer und Redakteur bei DAV Panorama, schildert, was beim „General-Workshop“ zum Thema „Risikokultur der Zukunft“ herauskam. „Wir leben bereits in einer Risikokultur. Dass es Sicherheit am Berg gäbe, glaubt doch heute keiner mehr ernsthaft“ ...

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  • 56-59risikokultur-bei-lawinenentscheidungen

    Am Workshop nahmen 16 Experten aus Lichtenstein, der Schweiz, Österreich, Italien (Südtirol) und Deutschland teil. Zusammengesetzt waren die Teilnehmer aus Vertretern von Bergsportverbänden, staatlichen Institutionen, aus der Forschung sowie der Rechtsbeurteilung. Moderiert wurde der Workshop von Bruno Hasler (SAC) und Florian Hellberg (DAV). Zum Einstieg stellten wir Moderatoren die These „Wir Bergsteiger/Bergführer/Tourenleiter/Alpinverbände wollen eine ...

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  • 60-64risikokultur-in-kletterhallen

    Am zweiten Tag des Symposiums „Risikokultur im Bergsport“ liefen parallel drei Workshops. Neben einem allgemeinen Workshop zur Risikokultur der Zukunft (s.S. 52) und einem zum Thema Lawinen (s.S. 56) wurde jener zum Thema „Kletterhallen“ mit besonderer Spannung erwartet. Trafen hier doch drei Expertengruppen mit durchaus verschiedenen Interessen aufeinander. Es versprach, nicht langweilig zu werden. Ehrlich, lieber hätte ich (Plattner) mich ...

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  • 66-70risiko-und-kommunikation

    Im Rahmen des DAV-Expertensymposiums für Risikokultur im Bergsport fand eine Podiumsdiskussion zur „Öffentlichen Wahrnehmung des Risikos beim Bergsport” statt. Die Journalistin Sandra Zistl, der Leiter der Abteilung Bergsport des ÖAV Michael Larcher, der Profibergsteiger Dani Arnold und der Autor und Filmemacher Tom Dauer diskutierten unter der Leitung von DAV-Pressesprecher Thomas Bucher die verschiedenen Facetten dieses Themas. Durchaus unterschiedlich. ...

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  • 72-733-abschlussstatements

    Natürlich darf auch ich mich - als letzter in der Runde - angesichts der perfekten Organisation und der großen Gastfreundschaft bei den Veranstaltern ganz herzlich bedanken! Für mich wirklich außergewöhnlich war bei diesem Symposium die Zahl der hochkarätigen Teilnehmer, die der Einladung hierher auf die herbstlich-schöne Praterinsel gefolgt sind. Ein Umstand, der grundsätzlich nur positiv sein kann und der das Interesse am Thema „Risiko“ eindeutig belegt! ...

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  • 74-81ausbruchversuch-am-everest

    1962 hat sich am Mount Everest Dubioses abgespielt: Vier wilde junge Bergsteiger – die drei Amerikaner Woodrow Wilson Sayre, Norman Hansen und Roger Hart sowie der 24-jährige Schweizer Hans-Peter Duttle - versuchen mit einer waghalsigen und illegalen Expedition von der tibetischen Seite her den höchsten Berg der Welt zu erklimmen. Der Gipfelerfolg bleibt ihnen verwehrt. Es grenzt an ein Wunder, dass alle überleben. Die von den Behörden nicht bewilligte Expedition ... . ...

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  • 82-87typische-situationen-lawinenprobleme-und-gefahrenmuster

    Lawinenwarndienste haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Produkte möglichst einheitlich und übersichtlich zu gestalten. Das soll dem Nutzer helfen, die wichtigsten Schnee- und Lawineninfos möglichst rasch und sprachenunabhängig zu erfassen. Viel Arbeit wurde in der Vergangenheit bereits investiert, um diesem Ziel näherzukommen: 5-teilige Gefahrenstufenskala, Regionalisierung, einheitliche Textblöcke der Lageberichte, Wichtiges voran, Datenstandards und Icons sind nur ... ...

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  • 90-97lippenbekenntnis

    Faktor Mensch, Kommunikation in der Gruppe und der nächste Schritt im Thema „Notfall Lawine“. Gruppendynamische Prozesse und Faktor Mensch haben in den letzten Jahren in der „Lawinenausbildung“ einen fixen Platz eingenommen. Auch wenn sie von manchen als „Weichmacher“ bezeichnet werden. Was aber, wenn eine Kommunikation nicht stattfinden kann, ganz einfach weil ich von niemandem in meiner Gruppe gehört und gesehen werden kann? Kann das gute alte Funkgerät ...

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  • 100-105skitourenausruestung

    Alle Jahre wieder beglücken uns diverse Hersteller mit Neuheiten auf dem Schitouren-/Freeride-Ausrüstungsmarkt. Wer sich einen Überblick über die aktuellen Schier und Schuhe verschaffen möchte - viel Erfolg dabei -, der möge in nahezu allen Bergsport- und Lifestyle-Gazetten nachlesen. Kaum eine Zeitschrift, die ohne entsprechende Tests und Produktvorstellungen auskommt. Aufgrund der regelmäßigen Nachfragen - und weil es auf den diversen Kursen Thema ist ...

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  • 106-107tourenplanung-mit-alpenvereinaktivcom

    bergundsteigen ist eine Zeitschrift mit Fachbeiträgen. bergundsteigen ist auch ein Informationsmagazin der vier Alpenvereine. Deshalb wollen wir im Folgenden diese Winterausgabe dazu nutzen, kurz und prägnant den Tourenplaner auf alpenvereinaktiv.com vorzustellen. Wir sind der Meinung, dass dieses Werkzeug speziell für die winterliche Tourenplanung sehr hilfreich sein kann - und würden uns sehr über Rückmeldungen dazu freuen ...

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